Der Sinn der heiligen Weihnacht

Der Dezember eines jeden Jahres ist geprägt von Aktivitäten die auf Richtung Weihnachten ausgerichtet sind. Die Welt wird zusehends hektischer, bis das neue Jahr am 01. Januar die Erlösung bringt.

weihnachtsmarkt_bild_300_190Man merkt im Dezember, dass die Menschen hektischer und nervöser werden. In der Enge der Geschäfte wird geschubst und gerempelt. Kaum verhinderbar, denn die ganzen Taschen und Plastiktüten die um die Konsummenschen herum hängen, nehmen sehr viel Platz ein. Beim Schlendern durch die großen Verkaufsoasen in Neunkirchen und Saarbrücken kann man das beobachten. Rücksichtnahme in einer gewünschten, rücksichtsvollen Vorweihnachtszeit ist kaum zu erkennen. Wenig lachende Gesichter, dafür angespannte, ernste Mienen, ob man auch wirklich alles gekauft hat, was den Familienmitgliedern auch gefällt. Zwanghafte Weihnachten, man möchte gefallen und die vielleicht nicht immer vorhandene Familienidylle herbei zwingen. Wenigstens an Weihnachten.

Es wird viel Geld ausgegeben. Wenn man es nicht flüssig hat, wird fleißig finanziert oder das Konto bis zur roten Grenze überzogen. Die Geschäfte machen es den Menschen ja auch einfach. Null-Leasing, Null-Finanzierung, aber monatliche fixe Kosten, die viele Haushalte über die Maßen finanziell belasten. Bereits im September findet man schon Weihnachtsartikel in den Geschäften. Weihnachten, das Fest der Liebe, das Fest des Konsums, das Fest ohne finanzielle Grenzen. Alles ist darauf ausgerichtet den weihnachtsblinden Menschen, das Geld aus den Taschen zu ziehen. Es wird eine hohe soziale Kompetenz vorgegaukelt, dabei dürfen die Mütter und Väter an Heiligabend immer länger arbeiten. Kaum einer schafft es noch, den Vorabend zum Fest der Liebe in aller Ruhe zu beginnen. Das sind für mich traurige Weihnachten.

Warum funktioniert das Fest der Liebe nur mit teuren Geschenken ? Haben wir den Sinn der Weihnachtszeit vergessen ? Viele Menschen in Deutschland haben das ganze Jahr über Stress, sei es beruflich oder aber auch innerhalb der Familie. Friede, Freude, Eierkuchen gibt es oftmals nicht. Nun soll das Fest der Liebe alles an einem Abend retten ? So funktioniert Weihnachten nicht. Vielmehr sollte das Ziel sein, die Adventszeit als eine Zeit des Besinnens, der Ruhe, des liebevollen Umgangs miteinander sein. Weniger ist oft mehr. Gute Gespräche führen, miteinander lachen und ein sorgsamer Umgang mit seinen Mitmenschen. Wir müssen wieder von dem maßlosen Konsum weg, zurück zum Sinn des Weihnachtsfestes. Kleine Geschenke die von Herzen kommen, sollten die großen Geschenke, die Statussymbole beinhalten, ablösen.

Ich wünsche allen Besuchern dieser Internetseite, meinen Liebsten zu Hause, sowie allen Freunden und Bekannten, die mich mögen oder auch nicht mögen, ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2018.

Frohe Weihnacht wünscht
Hans-Werner Guthörl

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