Die goldene Chaise

Im Tal des Frankenbach, der seinen Namen wohl  den einst hier ansässig gewesenen fränkischen Siedlern verdankt, soll ein hoher adeliger Franke eine goldene Chaise (Chaise ist eine Kutsche, ein halboffener Wagen), gefüllt mit wertvollem Schmuck, vergraben haben. Nicht überliefert ist die Stelle, wo die Chaise vergraben ist und niemand kennt den Platz.

Sie liege aber, so wird immer erzählt und weitergegeben, mit ihrer Deichsel nur so tief, dass sie ein Hahn ohne große Beschwernis freischarren könne.

Bis heute wurde dieses goldene Kleinod mit Edelstein und Geschmeide, trotz vieler Versuche es zu finden, noch nicht zu Tage gefördert.

(Auszug aus dem Buch “Dirmingen” anlässlich der 700 Jahr Feier von Dirmingen)

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