Traditionelle Martinsfeier der Kolpingsfamilie auf dem Rothenberg

Jedes Jahr um den 11.November ertönen die altbekannten Lieder: “Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne” oder “Ich geh mit meiner Laterne, und meine…” Auch in diesem Jahr findet wieder die traditionelle Martinsfeier der Kolpingsfamilie Dirmingen auf dem Rothenberg statt.

Martin von Tours war als Soldat in der Stadt Amiens in Frankreich stationiert. An einem kalten Wintertag soll ihm, der Legende nach, ein Bettler begegnet sein. Der arme Mann hatte kaum Kleidung am Leib und hatte nichts zu essen. Während alle Menschen den Bettler ignorierten, beschloss Martin zu helfen. Martin von Tours teilte mit dem Schwert seinen langen Mantel und gab die Hälfte dem armen Mann. Die Mantelteilung symbolisiert bis heute die Barmherzigkeit des Heiligen Sankt Martin. In der darauffolgenden Nacht soll dem schlafenden Martin Jesus Christus erschienen sein. Für den heiligen St. Martin war dieser Traum ein Zeichen. Als Konsequenz trat er aus der Armee aus und stellte sich ganz in den Dienst Gottes. Später wurde Martin sogar zum Bischof erkoren.

Die Kolpingsfamilie Dirmingen veranstaltet jedes Jahr um den 11.November (Namenstag des heiligen Martin) eine Martinsfeier mit Andacht, Martinsfeuer, Martinsumzug und den leckeren Martinsbrezeln.

Am Freitag, 09.November 2018 findet diese Martinsfeier um 17:00 Uhr auf dem Rothenberg statt. Zunächst wird den Kindern in der katholischen Kirche die Martinsgeschichte erzählt. Anschließend geht es mit den bunten Laternen in einem großen Martinsumzug zur Rothenbergschule. An einem großen Martinsfeuer wird gesungen und gefeiert.

Alle Familien und Kinder sind ganz herzlich zu dieser traditionellen Veranstaltung der Kolpingsfamilie Dirmingen eingeladen. Natürlich bekommen die Kinder auch in diesem Jahr die traditionellen Martinsbrezeln gereicht.

Wir freuen uns darüber, dass diese wunderbare Tradition aufrechterhalten bleibt und jährlich gepflegt wird. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, an die katholische Kirchengemeinde Dirmingen, an die Feuerwehr des Löschbezirks Dirmingen und besonders an die Kolpingsfamilie Dirmingen.

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