Dirminger Krippenkinder gehen leer aus

Redaktion: In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, dem 26. Februar, im Eppelborner Rathaus, starben die Träume vieler Dirminger Bürger. Die erhofften zehn zusätzlichen Krippenplätze gehen in den Ortsteil Humes. Die Bürger von Humes sind darüber verständlicherweise glücklich, die Bürger von Dirmingen können über diese Entscheidung nicht glücklich sein.

Es wird also zukünftig, neben zwei Regel-Kindergartengruppen, weiterhin nur noch die bislang vorhandenen sechs Krippenplätze für Kinder zur Verfügung stehen. Das sind zuwenig Krippenplätze für einen Ort wie Dirmingen. Viele Familien suchen heute nur dort Wohnraum, wo Krippenplätze, Kindergarten und Grundschule vorhanden sind. Die Attraktivität von Dirmingen ist mit dieser Entscheidung wieder gesunken.

Nun steht wohl im nächsten Schritt der Ankauf und die Sanierung des katholischen Kindergartens im Raum. Aber auch hier ist noch vieles offen und zuwenig in Bewegung. Da bleibt noch ein Fünkchen Hoffnung, wenn man so hört, dass vielleicht noch eine vernünftige Lösung in der Ortsmitte von Dirmingen kommen kann. In der ganzen früheren Diskussion um die Situation der Kindergärten stand immer das Wort “Inklusion” im Raum. Um die Inklusion ist es ruhig geworden.

Schaut man dann in Richtung Autobahn A1, wo das sogenannte “Fledermaushotel” für 270000,- bis 300000 ,- € entstanden ist, muss man sich wirklich fragen, wieso unsere Kinder, unsere Zukunft, nicht auch eine gute Investition wert sind. Gut, das Fledermaushotel, dass ja noch keine Gäste hat, wird von der EU finanziert, aber die EU wird ja auch von uns Bürgern finanziert. Nach dem zweiten Weltkrieg haben wir erfolgreich die Betonbunker gesprengt und elemeniert und an der A1 bauen wir wieder mit viel Eisen und Beton einen Bunker im Namen des Umweltschutzes. Da fragt sich der einfache Bürger…”Wo haben die Fledermäuse nur gelebt, als es noch keine Kirchtürme und Betonbauten gab” ? Oder gab es Beton schon vor der Fledermaus ?

Ok, abgeschweift vom Thema, aber bewusst. Ein Vorschlag meinerseits wäre, dass wir bei der Unesco den Antrag stellen, unsere Kinder als bedrohte Tierart einzustufen. Dann würden viele Gelder fließen und wir könnten vernünftige Kindergärten mit Krippenplätzen und Inklusionsgruppen bauen. Eine Investition in die Zukunft der Menschheit.

Karim Amini spendet Friedensbaum

Redaktion: Liebe für alle, Hass für keinen…Unter diesem Motto spendete der Integrationsbeauftragte der Dirminger SPD, Karim Amini, einen Friedensbaum.

Liebe für alle, Hass für keinenBürgermeisterin Birgit Müller-Closset pflanzte zusammen mit Karim Amini, im Beisein des Ortsvorstehers Manfred Klein und weiterer Bürger, den Friedensbaum auf dem Gelände des Freizeitzentrum Finkenrech ein. Der Friedensbaum, stehend für das friedliche und harmonische Miteinander der islamischen und der christlichen Religion, hat einen hohen Stellenwert und symbolisiert, dass wir Bürger nein zu Extremismus jeglicher Art sagen. Karim Amini, selbst gebürtiger Pakistani, lebt in Dirmingen und zeigt dass Integration auch funktionieren kann…man muss es nur wollen. Zur Zeit setzt sich der nette und freundliche Mann für die Integration der syrischen Flüchtlinge ein. Er leistet eine gute Arbeit, denn er weiß ja auch wie schwer es ist, wenn man als Fremder irgendwo hin kommt und man kennt die Sitten, Bräuche und die Kultur nicht.

Liebe für alle, Hass für keinen