Kindermaskenball in der Borrwieshall – Hoppla Hopp…

Am Faasend-Sonntag findet wieder der tolle Kindermaskenball in der Borrwieshalle in Dirmingen unter dem Motto: ” Närrische Safari in der Borrwieshalle – eine Reise um die Welt” statt. Es werden keine Mühen gescheut, um den kleinen Faasebooze einen schönen Nachmittag zu bescheren.

werbung kindermaskenballWie schon in den vergangenen Jahren, bleiben die Kinder in Dirmingen nicht auf der Strecke, wenn es heißt die Faasend zünftig zu feiern. Es wartet ein unterhaltsames Programm auf die jüngsten unserer Gesellschaft und es wird den Kindern und auch den Erwachsenen einigen Spaß bereiten. Auch die Großen können gerne verkleidet kommen und mit etwas guter Laune und guter Stimmung den Saal aufheizen. Dabei kann man auch Oma und Opa mitbringen. Mit einem Euro erhält man Zutritt zum närrischen Treiben in der Borrwies(narr)halla. Start der Veranstaltung ist um 14 Uhr und die närrische Reise kann dann auch gleich los gehen. Angesprochen sind aber nicht nur die Kinder und Erwachsenen aus Dirmingen, sondern auch alle im regionalen Umkreis, deren Herz für die Freude der Kinder schlägt.

Es wird immer schwerer einen Kindermaskenball auszurichten. Die Kosten sind hoch für eine Halle und die Umsätze gegenüber Erwachsenenveranstaltungen eher niedrig. Da stellt sich jedes Jahr die Frage, ob es noch möglich ist eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Frank Klein, Vorsitzender der SPD in Dirmingen, selbst Vater, will die Kinderfaasend in der Borrwieshalle aber nicht aufgeben. Sie gehört fest zu Dirmingen und hat Tradition. Die SPD kann allerdings die Veranstaltung nicht alleine stemmen. So hat Frank Klein kurzerhand auch Freunde und Bekannte gefragt, die keine SPD Mitglieder sind, ob Sie Hilfe leisten könnten. Hier gab es kein Nein, denn es geht um unsere Kinder, die auch das Recht auf eine schöne, lustige Faasend haben. Was aber kann die Bevölkerung für den Erhalt der Kinderfaasend in Dirmingen tun ? Vorbeikommen und mit den Kindern ” Eine närrische Safari um die Welt” machen.

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. Das Team freut sich auf die Gäste. Mitzubringen sind Frohsinn, Blödsinn und einfach gute Laune…Hoppla Hopp.

Brandsicherheitswachen – ein leidiges Thema

Die Feuerwehren, als Institution der Gemeinden und Städten, leisten auf Anordnung der Verwaltung, Brandsicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen. Diese Brandsicherheitswachen werden zum Schutz der Veranstaltungsbesucher und der vor Ort tätigen Helfer, wie Akteure und Servicekräfte, durchgeführt.

RLBSDiese Brandsicherheitswachen werden angeordnet. Nicht der Löschbezirksführer der örtlichen Feuerwehr legt die Brandsicherheitswachen fest, sondern muss nur dafür Sorge tragen, dass diese mit Wehrleuten und Fahrzeugen nach Vorgabe besetzt werden. Auch legt der Löschbezirksführer den Umfang solcher Brandsicherheitswachen nicht fest. Das macht die Verwaltung im ein vernehmen mit dem Wehrführer einer Gemeinde oder Stadt. Immer wieder werden dabei vor Ort tätige Brandsicherheitswachen angesprochen, ob das denn notwendig wäre und ob der Umfang in dieser Form notwendig wäre. Dies ist eindeutig zu bejahen. Hier geht es um den Schutz von Menschen, Tieren und Sachwerten, also eine Aufgabe der Institution Feuerwehr. Die Verantwortung für eine Veranstaltung liegt beim Ausrichter selbst. Er steht in der Verantwortung und Haftung, wenn etwas passiert. Dies ist vielen Veranstaltern nicht bewusst.

Die Feuerwehren machen diese Brandsicherheitswachen nicht aus Spaß an der Freude, oder gar um den Veranstalter zu ärgern. Veranstaltungen wachsen mit den Jahren. Erst wird klein begonnen und es ist keine Brandsicherheitswache notwendig. Dann kommen jedes Jahr mehr Besucher und auch die Brandlasten wachsen. Die Ämter haben dann die Pflicht Brandsicherheitswachen an zu ordnen. Diese kosten natürlich auch Geld und belasten das Budget der Veranstalter. Das ist natürlich ein Ärgernis für die Veranstalter und schafft Unmut, für den die freiwillig tätigen Feuerwehrleute nichts können. Der Schutz der Bürger geht vor. Da darf es auch keine Diskussion geben. Die Brandsicherheitswachen werden mit einer Führungskraft und mehreren Feuerwehrleuten besetzt. Die Führungskraft ist im Schadensfall vor Ort Einsatzleiter. Er gibt Anweisungen, meldet an die Leitstelle und fordert im Einsatzfall weitere Einsatzkräfte an. Die Führungskraft ist Wachhabender und weist den Veranstalter auf Mängel hin, z.B. wenn ein Notausgang verstellt ist, oder Feuerlöscher fehlen. Der Veranstalter hat hier dann Abhilfe zu schaffen.

Es gab schon Fälle, da wurden Veranstaltungen wegen gravierender Mängel im Brandschutz abgesagt. Der Wachhabende der Feuerwehr macht vor Beginn einer Veranstaltung eine Begehung der Örtlichkeit. Stellt er gravierende Mängel fest, ist es seine Pflicht den Veranstalter darauf hinzuweisen. Gravierende Mängel können z.B. leicht entflammbare Dekorationen oder fest zugebaute Notausgänge sein. Weigert sich der Veranstalter diese Mängel noch vor der Veranstaltung zu beseitigen, wird sich der Wachhabende der Feuerwehr, der Amtshilfe durch die Polizei bedienen. Diese hat das Recht eine Veranstaltung abzusagen. Da man in einem Dorf als Bürger sich untereinander kennt, führt das zwangsläufig zu Streitigkeiten. Genau das muss nicht sein. Man holt die Feuerwehr frühzeitig in’s Boot und bespricht das Vorhaben, so dass es am Tag der Veranstaltung zu keinen größeren Schwierigkeiten kommen kann. Kleine Mängel sind oft leicht, mit wenig Aufwand abgestellt. Bei gravierenden Mängel sieht das leider anders aus.

Brandsicherheitswachen dienen zum Schutz von Menschen, Tieren und Sachwerten im Schadensfall. Als Verantwortlicher Ausrichter einer Veranstaltung sollte einem die Sicherheit von Gästen, Besuchern und Veranstaltunghelfern am Herzen liegen.