Feuerschutz-Sirene wieder aktiv

Sicher hat es der eine oder andere Bürger der Gemeinde Eppelborn schon bemerkt. Seit geraumer Zeit laufen bei Feuerwehr-Alarmen die noch vorhandenen Feuerschutz-Sirenen bei der Alarmierung mit. In jedem Ortsteil ist noch eine offizielle Sirene vorhanden, die bislang bei Bedarf „nachalarmiert“ werden konnte. Auf betreiben der Löschbezirke der Gemeinde Eppelborn hin, werden seit einiger Zeit, neben der Standardalarmierung über Rufmeldeempfänger, auch die noch vorhandene Sirene mit alarmiert.

Im Ortsteil Dirmingen ist diese Sirene auf dem Dach des ehemaligen Gasthauses „Bräustüb´l“ montiert. Durch die Ansteuerung der Sirene erreicht man, dass doch einige Einsatzkräfte mehr zum Gerätehaus kommen, um in Not geratenen Bürgern zu helfen. In seltenen Fällen konnte es vorkommen, dass einzelne Rufmeldeempfänger, je nachdem wo sich der Wehrmann/Wehrfrau gerade befand (z.B.Funkschatten, Keller), nicht auslösten. Auch nimmt man nicht jedesmal, wenn man z.B. zum Bäckerauto oder in den Keller oder Garten geht, den Rufmeldempfänger mit.

Für den Bürger bedeutet es, dass er von der Arbeit der Feuerwehr wieder mehr mitbekommt. Im Einsatzfall ist der Bürger vorgewarnt, dass bald Einsatzfahrzeuge durch den Wohnort fahren. Die Konstellation Rufmeldeempfänger & Sirene hat sich bereits bewährt. Sicher wird es vorkommen, dass der eine oder andere Bürger sich in seiner Ruhe gestört fühlt, aber die Feuerwehren fahren ja nicht zum Spaß an der Freude zum Einsatz, sondern um schnellstens Hilfe zu leisten. Auch DU könntest der Nächste sein, der die Hilfe der Feuerwehr benötigt. Daran sollte man denken, wenn mal wieder die Sirene geht und kurze Zeit später das Martinshorn der Feuerwehrfahrzeuge.

Feuerwehr Dirmingen besucht Schlachtfest der RK-Illtal

Einen wirklich tollen Abend erlebten die Kameraden des Löschbezirk Dirmingen bei der RK-Illtal auf dem Rotenberg. Die Reservisten hatten zum traditionellen Schlachtfest in das Vereinsheim der Reservistenkameradschaft eingeladen.

SchlachtfestSeit einigen Jahrzehnten besteht die Kameradschaft zwischen den Feuerwehrleuten aus dem Löschbezirk Dirmingen und den Kameraden der RK-Illtal. Sie geht bis auf die Anfänge der RK in Dirmingen zurück. So gibt es auch seit langer Zeit die Tradition ein Schlachtfest gemeinsam durchzuführen. Der Termin wurde auf den 19. Oktober festgelegt und der Beginn war bereits um 17 Uhr. Das Wetter war wirklich annehmbar und so konnte das Fest nur gelingen. Pünktlich fanden sich die Gäste ein und Jürgen Kinitz, der Vorsitzende der RK-Illtal, begrüßte Sie herzlich.

 

Wolfgang Neumann (1.v.l.) und Jürgen Kinitz (2.v.l.) im Gespräch mit Oberst Schöttler (3.v.l.)

Wolfgang Neumann (1.v.l.) und Jürgen Kinitz (2.v.l.) im Gespräch mit Oberst Schöttler (3.v.l.)und seiner Ehefrau

Die Kessel dampften schon und der Geruch ließ vermuten, dass es ein leckeres Mahl geben wird. Für das Essen war federführend Peter Schuhmacher verantwortlich. Der Löschbezirk Dirmingen war mit einigen Leuten gekommen, darunter der[b] Löschbezirksführer Markus Lambert[/b] und sein [b]Stellvertreter Heino Molter[/b]. Kurz nach Beginn der Veranstaltung, nach der Begrüßung durch Jürgen Kinitz, übernahm Oberst d.R. Dr. Horst Schöttler, der Begründer der Oberst Schöttler Versehrten Stifung, das Wort. Er bedankte sich für die Spende, welche die RK-Illtal im Zuge einer früheren Benefizveranstaltung in der Borrwieshalle in Dirmingen, überreicht hatte. Oberst Horst Schöttler erläuterte die Arbeit der Versehrten Stiftung. Er bedankte sich auch für die Einladung zu diesem Schlachtfest, die er und seine Frau gerne angenommen haben. Der Löschbezirk Dirmingen leistete ebenfalls an dieser früheren Benefizveranstaltung Hilfe und zeigte sich verantwortlich für den Rostwurststand, damit die Veranstaltungsbesucher auch einen kleinen Imbiß zu sich nehmen konnten.

Nach dem offiziellen Teil erschallte die sonore Stimme von Chefkoch Peter Schuhmacher. „Essen ist fertig“ war zu hören und alle begaben sich Richtung Küche. Peter Schuhmacher und seine Helfer versorgten die Gäste mit allerhand leckeren Köstlichkeiten. Nach dem ausgiebigen Mahl wurde etwas „Kleines“ zur Verdauung gereicht, was auch gerne angenommen wurde. Die Kameraden des Löschbezirks Dirmingen fühlten sich sichtlich wohl und es wurde ein erfolgreicher, kurzweiliger Abend mit vielen Lachern. Man munkelt in Insiderkreisen, dass fast alle Kameraden einen leichten Wackler hatten. Es war ein schöner Abend bei den Kameraden der RK-Illtal und der Löschbezirk Dirmingen dankt für die Einladung.

600 km mit dem Rad zum Feuerwehrfest nach Dirmingen

Ines und Christoph sind 600 km weit gerasdelt, um zum Feuerwehrfest zu kommen.

Ines und Christoph sind 600 km weit gerasdelt, um zum Feuerwehrfest zu kommen.

Eine Freundschaft der besonderen Art verbindet die Feuerwehrkameraden aus Finsterwalde-Nehesdorf mit dem Löschbezirk Dirmingen. In jedem Jahr kommen die Kameraden und Kameradinnen aus Finsterwalde zu Besuch zum Feuerwehrfest nach Dirmingen und im September startet der Gegenbesuch aus dem Saarland in Richtung Finsterwalde. Eine Freundschaft, Ost mit West, West mit Ost, die schon über 20 Jahre hält. Eine Freundschaft, deren Herzlichkeit ein Vorbild für uns alle sein sollte. Über viele Jahre hinweg sind persönliche Freundschaften und Kontakte unter uns Feuerwehrleuten entstanden. Ich bin sehr stolz darauf diese Menschen meine Freunde nennen zu dürfen. Auch in diesem Jahr besuchten uns die Kameraden aus Nehesdorf und wir durften viele schöne Stunden miteinander verbringen.

 

Am Rheinfall von Schaffhausen.

Am Rheinfall von Schaffhausen.

Eine besondere Freundin ist Ines Böhmchen. Sie kommt schon sehr viele Jahre nach Dirmingen zu ihren Feuerwehrkameraden. Eigentlich schon, als sie noch Jugendfeuerwehrfrau war. Seid dieser Zeit kenne ich die hübsche, intelligente, weltoffene Ergotherapeutin, die in der Nähe von München lebt und arbeitet. Beruflich hat es Sie von Finsterwalde nach München verschlagen, wo Sie ihren Freund Christoph Ruser kennenlernte. Beide arbeiten im selben Pflegeheim und fahren gerne Fahrrad. So hatten die Beiden beschlossen, im Jahre 2013 von München über die Schweiz und Frankreich nach Deutschland zu radeln und dort zum Feuerwehrfest nach Dirmingen zu kommen.

Die Fahrräder wurden sorgfältig gepackt und der erste Step sollte per Bahn überwunden werden. Von Weichs, etwas nördlich von München, fuhren sie mit der Bahn nach Konstanz am Bodensee. Dort checkten sie aus um ihre geplante Fahrradtour zu beginnen. Zuerst schauten Ines und Christoph sich Konstanz an und begaben sich dann in die Schweiz. Das war etwa 9 Tage vor dem Feuerwehrfest in Dirmingen. Nach einem wunderschönen Aufenthalt in der Schweiz fuhren sie weiter nach Frankreich um dann letztendlich nach etwa 9 Tagen das Saarland zu erreichen. Hier in Dirmingen war bereits am Mittwoch vor dem Feuerwehrfest die Betten für die beiden Radler frisch bezogen. Die Freude war groß, als sie endlich ankamen. Wir verlebten zwei sehr schöne Tage miteinander, bevor es Richtung Feuerwehrfestwochenende ging.

Eine Rast mus auch mal sein, denn der Magen muss gefüllet sein ;-)

Eine Rast mus auch mal sein, denn der Magen muss gefüllet sein 😉

Rund 600 km sind die Beiden mit dem Fahrrad gefahren, um nach Dirmingen zum Tag der offenen Tür des Löschbezirk Dirmingen zu kommen. Eine reife Leistung finde ich. Das Wochenende war sehr schön und Ines traf Ihre Freunde aus der Heimat Finsterwalde wieder. Aber wie alle schönen Dinge im Leben ging auch das Wochenende vorbei und am Montag hieß es Abschied nehmen. Ein langer Weg mit der Bahn nach Weichs in Bayern lag vor den beiden Radlern. Sie sind gesund und wohlbehalten dort angekommen. Die Gedanken an die schöne Zeit lassen mich auch heute noch nicht richtig zur Ruhe kommen. Liebe Freunde von der Feuerwehr aus Finsterwalde. Ihr habt meinen Respekt und ich ziehe meinen Hut vor euch. Wir können noch viel von Euch lernen…

Fischerfest am Vatertag

Bald ist es mal wieder soweit. Der Vatertag rückt in greifbare Nähe. Glaubt man den Wetterfröschen, so soll es wohl ein recht schöner Tag werden, der 09.Mai. Und wie in jedem Jahr fällt er wieder auf einen Donnerstag

Fischerfest des ASV Dirmingen

Fischerfest des ASV Dirmingen

War der Vatertag einst ein Tag, an dem die Väter sich trafen um eine feucht fröhliche Wanderung zu machen, so wurde der Vatertag nun über die Jahre eher zu einem Familientag. Nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder ziehen aus, bepackt mit Rucksack und im Schlepptau ein Bollerwagen. Ein Ziel wurde vorher auserkoren und so geht es los. Ein Ziel 1. Klasse oder 1.Güte ist das Fischerfest des ASV Dirmingen. Inmitten einer herrlichen Natur, direkt am Waldrand, liegt die Sauerwieshütte mit Ihren beiden Weihern. Seit mehreren Jahrzehnten gehen die Petri-Jünger des Angelsportverein Dirmingen am Vatertag nicht mehr wandern, sondern sind bemüht, Ihre Gäste mit leckerem Essen und feinsten Getränken zu versorgen. Dann, an diesem Donnerstag, den man kirchlich auch Christi Himmelfahrt nennt, ist weltlich gesehen, der Vatertag.

Feldküchen-Team 2010

Feldküchen-Team 2010

Der Tag beginnt für das Feld-Küchen-Team schon früh um 5:30 Uhr. Denn um diese Uhrzeit wird der Kessel für die Erbsensuppe schon angeheizt. Zwischenzeitlich läuft dann schon der Kaffee für die Angler, die sich vorab einen Angelschein beim Vorverkauf in der Fischerhütte oder beim Angelcenter Woll in Illingen gesichert haben. Angeln dürfen Sie aber erst ab 07:00 Uhr. Nach dem die Gastangler am Angeln sind, wird die Feldküche mit ersten Zutaten für die bekannte Erbsensuppe bestückt. Die geheime Rezeptur ist die Gleiche, wie sie bei der Feuerwehr in Dirmingen verwendet wird. Ist ja auch klar, denn der Koch und sein Team sind neben der Mitgliedschaft im ASV auch Mitglied in der Feuerwehr, wo sie auch der Leidenschaft zum Kochen in der Feldküche frönen. Kaum ist es gegen 9 Uhr wird der Bierstand und die Hütte besetzt. Jeder hat seine Aufgabe und Jeder weiß was er zu tun hat. Man nennt das Team-Arbeit. Es ist wohl immer ein langer Tag, unser Vatertag mit Fischerfest.

Logo ASVWir sind sehr stolz auf unsere Gemeinschaft, bei der Jung und Alt, Mann und Frau mit anpacken, um das Gelingen des Tages zu sichern. Es wird wieder ein langer, arbeitsreicher Tag werden. Wir sind stolz auf den guten Zuspruch aus unserem Dorf und aus den umliegenden Orten und Gemeinden und freuen uns wieder viele fremde Gesichter unter den Besuchern zu finden. Fremde bleiben sie aber nur für kurze Zeit, denn die Herzlichkeit unserer Bürger und Gäste macht aus fremd schnell bekannt. Inmitten der grünen Natur lässt es sich auch gut feiern, was man Jahr für Jahr auch sehen und erleben kann. Nun aber zurück zur Erbsensuppe und dem Mittagessen. Gegen 11 Uhr gibt es bereits eine  Auswahl an kulinarischen Gerichten. Es ist Zeit an dieser Stelle unsere kleine Speisekarte vorzustellen:

  • Rost- und Bockwurst
  • Schwenkbraten
  • Forellen gebacken
  • Forellen geräuchert
  • Erbsensuppe aus der Feldküche (nur über Mittag und solange Vorrat reicht)
  • Kaffee und Kuchen
Kinderspielplatz auf Finkenrech Foto: HWG

Kinderspielplatz auf Finkenrech Foto: HWG

Wir haben zwar keinen eigenen Spielplatz, aber für unsere kleinen Mitbürger gibt es nur etwa fünf Gehminuten entfernt einen Spielplatz. Gemeint ist der Spielplatz des Natur- und Freizeitzentrum Finkenrech. Ein kurzer Weg durch den Wald und schon haben auch die Kleinen viel Spaß. Am Finkenrech kann man auch gut parken und die Fischerhütte ist schnell zu Fuss erreichbar. Der ASV Dirmingen freut sich auf alle Besucher und hofft, dass diese ein paar sehr schöne Stunden im Kreise von Freunden und netten Menschen an der Weiheranlage des ASV verbringen können.

 

Untertage-Mannschaftstransportwagen für Dirmingen

Pressemitteilung des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen vom 09. April 2013

Dirmingen erhält einen Untertage – Mannschaftstransportwagen aus dem Bergwerk Saar

Dieser Personentransportwagen mit der Nummer „18“ aus dem Bergwerk  5403       Saar wird Dirmingen von der RAG als Bergbau – Relikt geschenkt.

Dieser Personentransportwagen mit der Nummer „18“ aus dem Bergwerk
 Saar wird Dirmingen von der RAG als Bergbau – Relikt geschenkt.

Schneller als erwartet haben die Bemühungen des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen in Zusammenarbeit mit Ortsvorsteher Manfred Klein, der Gemeinde Eppelborn und der RAG Erfolg gehabt: Dirmingen erhält als Erinnerungsstück an die Bergbautradition in unserem Heimatort einen Personentransportwagen, der im Bergwerk Saar untertage für den Transport der Bergleute eingesetzt war. Am vergangenen Freitag, dem 05. April, konnte eine Delegation des Heimat- und Verkehrsvereins mit Ernst Lutz, Hans Baltes und Reiner Kiefer, Aloysius Scholtes von der Gemeinde Eppelborn, Ortsratsmitglied Michael Polotzek und Ortsvorsteher Manfred Klein auf Einladung der RAG auf dem Gelände des Bergwerk Saar in Ensdorf mögliche Objekte in Augenschein nehmen. Felix Schario von der RAG begrüßte uns herzlich und führte uns über das weitläufige Betriebsgelände des Bergwerks Saar. Zunächst war angedacht worden, eine Kohlenlore aus dem Untertagebetrieb des Bergwerks für Dirmingen auszusuchen. Mehrere Objekte standen auf dem Werksgelände zur Auswahl und wurden von uns kritisch begutachtet. Schließlich fiel das Augenmerk aber auf einen Mannschaftstransportwagen, der untertage für den Personentransport eingesetzt wurde. Die Dirminger Delegation war sich schnell einig, so dass wir nicht lange überlegen mussten. Die RAG gab in der Person von Felix Schario auch grünes Licht, so dass wir jetzt stolz verkünden können: Dirmingen wird ein besonderes Erinnerungsstück aus dem Bergwerk Saar erhalten, das in unserem Heimatort aufgestellt werden wird. Der Personenbegleitwagen, so die offizielle Bezeichnung, bot untertage Platz für 8 Bergleute auf ihrem Weg vom Schacht zu den Flözen „vor Ort“. Sie bildeten das Rückgrat des Personentransportes untertage und wurden auch für den Transport von Verletzten verwendet.

v.l.n.r.: Ortsvorsteher Manfred Klein, Aloysius Scholtes  5402       (Gemeinde Eppelborn), Ernst Lutz (HVV), Michael Polotzek (Ortsrat),                 Hans Baltes (HVV)  und Felix Schario vom Bergwerk Saar in Ensdorf

v.l.n.r.: Ortsvorsteher Manfred Klein, Aloysius Scholtes
 (Gemeinde Eppelborn), Ernst Lutz (HVV), Michael Polotzek (Ortsrat),
Hans Baltes (HVV) und Felix Schario vom Bergwerk Saar in Ensdorf

Der für Dirmingen vorgesehene Wagen trägt die Nummer „18“ und befindet sich in einem hervorragenden Zustand, so dass auf eine Restaurierung nach dem Urteil der Experten Manfred Klein und Michael Polotzek, beides erfahrene Bergmänner, verzichtet werden kann. Neben dem eigentlichen Transportwagen stellt die RAG auch mehrere Meter Original – Schienen aus dem Untertagebetrieb zur Verfügung. Den erfolgreichen Ausflug nach Ensdorf feierten die Dirminger anschließend mit einem kleinen Umtrunk in der Kaffeküche des Bergwerks Saar. In den nächsten Wochen sollen nun die weiteren Schritte wie die Transportfrage, die Klärung der endgültigen Aufstellfläche bzw. die notwendigen Bauarbeiten besprochen und geklärt werden. Ein Projekt jedenfalls, bei dem auf Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen alle „an einem Strang gezogen“ haben. Dafür vorab an alle Beteiligten ein herzliches Dankeschön und „Glück auf!“.