Kita kommt an die Alsbachschule

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2015 um 18 Uhr traf sich der Gemeinderat im großen Sitzungsaal des Eppelborner Rathauses. Als zweiter Tagespunkt stand die Diskussion und die endgültige Entscheidung über den Standort der Kindertagesstätte in Dirmingen.

alsbachschule_600_002Nach einer intensiven Diskussionsstunde, wurde in geheimer Wahl, über den zukünftigen Standort der Dirminger Kita abgestimmt. Dabei waren 15 Stimmen für den Standort an der Grundschule, 2 Wahlberechtigte enthielten sich und 12 Ratsmitglieder stimmten dagegen. Damit haben die Befürworter des Standortes Alsbachschule gezeigt, dass sie zukunftsweisend denken. Die Investitionskosten sind zwar momentan minimal höher, als bei dem anderen Modell Rotenberg, aber die Betriebskosten im Ganzen werden um einiges niedriger werden, als wenn wir ein zweites Gebäude gekauft und saniert hätten. Pädagogisch gesehen ist die gewählte Lösung Alsbachschule unumstritten optimal für die Kinder und auch Inklusion kann gelebt werden.

alsbachschule_600_001Aber für den Ortsteil Dirmingen hat diese Entscheidung eine weitaus größere Tragweite. Es wurde im Ortsteil Dirmingen, von Seiten der Gemeinde Eppelborn aus, die letzten 30 Jahre, kaum was investiert, höchstens Kleinkram. Die Attraktivität, des sonst schönen Ortes, litt sehr darunter. Die Kita wird ein Vorzeigemodell hier in der Region werden. Kindergartenkinder, Schulkinder, behinderte Kinder, alles in unmittelbarer Nachbarschaft und Gemeinschaft. Leute, wir haben einen großen Schritt getan, dafür aber leider gut und gerne drei Jahre gebraucht. Dieses Modell macht Dirmingen auch für Zuwanderer wieder interessant. Für die Dirminger Bevölkerung bleibt nun wohl auch einer der letzten verbliebenen Sääle erhalten, wo man mal eine größere Feier ausrichten kann. Wenn der Eigentümer, die katholische Kirche, den Pfarrsaal weiterhin vermietet.

 

Renovierungsarbeiten am Bergbau – Wagen haben begonnen

Heimat- und Verkehrsverein Dirmingen informiert…

Renovierungsarbeiten am Bergbau – Wagen haben begonnen

Bergbau-WagenDen aufmerksamen Beobachtern in der Dirminger Ortsmitte wird es schon aufgefallen sein: am vergangenen Pfingst – Wochenende haben Mitglieder der IGBCE – Ortsgruppe Illtal und des Heimat- und Verkehrsvereins mit der Renovierung des Bergbau – Erinnerungswagens in der Ortsmitte begonnen. Auf Initiative von IGBCE – Mitglied Michael Polotzek wurde am vergangenen Freitag mit dem Abschleifen des alten Original – Lackes begonnen. Tatkräftige Unterstützung leisteten ihm dabei unser Dirminger Schiedsmann Stefan Brück und der 1. Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Reiner Kiefer.

Bergbau-WagenAm Samstagmorgen unterstützten dann zusätzlich IGBCE – Mitglied Ralf Urmoneit und der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe Illtal, Kunibert Holzer, die Arbeiten, bei denen ein zweifacher neuer grauer Schutzanstrich auf den Wagen aufgetragen wurde. Der Untertage – Transportwagen erstrahlt mittlerweile wieder in optisch ansprechender Form in der Dirminger Ortsmitte. In einem weiteren Arbeitsschritt sollen dann die markanten gelb – schwarzen Eckmarkierungen wieder auf den Mannschaftstransport-wagen aufgetragen werden.

Der Heimat- und Verkehrsverein Dirmingen hat bei den Renovierungs-arbeiten die Finanzierung der Materialkosten übernommen, während die IGBCE – Ortsgruppe für die praktischen Arbeiten verantwortlich zeichnet. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Helfer für die Unterstützung!

Bergbau-WagenWir sind guter Hoffnung, dass das für Dirmingen ausgewählte Bergbau – Erinnerungsstück in verschönertem äußeren Erscheinungsbild letztlich doch seinen Platz in den Herzen der Dirminger finden wird, da es zahlreiche Kritiker gab und gibt, die sich am Erscheinungsbild gestört haben. An der Besonderheit dieses Bergbau – Denkmals ändert dies allerdings nichts, denn im Saarland erinnern nur 2 solcher Untertage – Transportwagen an die lange Bergbautradition des Ortes, in dem sie aufgestellt sind.

Für alle Kritiker und Freunde unseres Bergbau –  Wagens noch eine kleine Anekdote:

Als der Pariser Eiffelturm am 31. März 1889 anlässlich der Weltausstellung in Paris eingeweiht wurde, sollte die mächtige Stahlkonstruktion, ursprünglich nur als Provisorium gedacht,  nach 20 Jahren wieder abgerissen werden.

An prominenten Kritikern mangelte es nicht, der bekannte Schriftsteller Guy de Maupassant etwa bezeichnete den Turm sogar als “Schande von Paris”. Offiziell nannte man den Turm nur “Turm von 300 Metern”.

Doch schon nach kurzer Zeit war von Abriss nichts mehr zu hören, die Pariser Bevölkerung hatte sich schnell mit “ihrem” Eiffelturm angefreundet und die Besonderheit und Anziehungskraft des neuen Pariser Wahrzeichens erkannt. Schon im Jahre 1889 besuchten 2 Millionen Menschen den Turm, 2015 rechnet man mit 7 Millionen Besuchern! Fragen Sie heute mal einen Pariser Bewohner, ob er den Turm jemals wieder hergeben würde!

Aus dem rostigen Relikt aus vergangener Bergbau-Zeit wird nach und nach ein schmuckes Erinnerungsstück

Aus dem rostigen Relikt aus vergangener Bergbau-Zeit wird nach und nach ein schmuckes Erinnerungsstück