Brandschutzbedarfsplan verabschiedet

Am Donnerstag, dem 25. September 2014, tagte der Gemeinderat um 18 Uhr im großen Sitzungssaal im Rathaus. Punkt 2 der öffentlichen Gemeinderatssitzung war die Verabschiedung der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes für die nächsten 5 Jahre.

Seit über 31 Jahre leistet der alte LF16 seinen Dienst für Dirmingen. (Bild: Hans-Werner Guthörl)

Seit über 31 Jahre leistet der alte LF16 seinen Dienst für Dirmingen. (Bild: Hans-Werner Guthörl)

Es waren etwa 75 Feuerwehrleute aus den Löschbezirken der Gemeinde Eppelborn zu dieser öffentlichen Gemeinderatssitzung gekommen. Im Vorfeld gab es einigen Diskussionsbedarf und auch einigen Unmut. Viele Gespräche zwischen Feuerwehr und Politik waren notwendig, um die Gemeinde in eine gesicherte Zukunft zu bringen. Es gab zuerst zwei Versionen des Brandschutzbedarfsplanes, die heiß diskutiert wurden. Nun wurde eine dritte Version in´s Spiel gebracht, die dann auch letztendlich beschlossen wurde. Die Gratwanderung zwischen einer guten Ausrüstung der Feuerwehr und der Finanzierbarkeit konnte so beschritten werden.

Die Dirminger Bürger erhalten im Jahre 2016 ein neues HLF 20 zu Ihrem Schutz. Dieses ersetzt den nunmehr über 31 Jahre alten Magirus LF16. Das Fahrzeug ist nicht mehr Stand der Technik und es kommen immer mehr Defekte vor. Es ist kein Luxus, sondern eine unbedingte Notwendigkeit, dass nach Dirmingen ein HLF 20 kommt. Ein HLF20 ist ein allradgetriebenes Hilfeleistungslöschfahrzeug mit 2000-4000 Liter Wasser an Bord, sowie einem Rettungssatz für Technische Hilfeleistung. Die Alarm- und Ausrückeordnung der Gemeinde Eppelborn wird nun im nächsten Schritt geändert. Hiernach wird der Löschbezirk Dirmingen, wegen seiner Nähe zur Autobahn A1, zukünftig als erster Löschbezirk, zusammen mit dem Löschbezirk Eppelborn, ein Teilstück der Autobahn A1 betreuen. Das neue HLF 20 ist für die Aufgaben der Zukunft die richtige Wahl für Dirmingen und die Gemeinde Eppelborn.

Der Löschbezirk Dirmingen ist auch personell gut aufgestellt. Das Team um Löschbezirksführer Markus Lambert leistet eine gute Arbeit und es konnten im Jahre 2014 bereits vier neue, einsatzfähige Feuerwehrleute als Zugang verzeichnet werden. Weitere 5-6 Zugänge werden im Jahre 2015 aus den Reihen der Jugendfeuerwehr kommen. Die Jugendarbeit hat in Dirmingen einen hohen Stellenwert. Frühzeitige Besuche in Kindergärten und Schulen sorgen dafür, dass in Dirmingen noch eine starke Jugendwehr vorhanden ist. Die demografische Entwicklung zeigt leider, dass es in Zukunft immer weniger Kinder geben wird. Das wird die Jugendarbeit aller Vereine und Verbände in Zukunft sicher nicht einfacher machen.

 

 

Auf den Spuren des Schinderhannes

Am Samstag, dem 27. September 2014 begab sich der Ortsverband der Dirminger SPD, bei herrlichem Wetter, auf die Spuren des Schinderhannes in den Hunsrück. Um 11 Uhr war Abfahrt an der evangelischen Kirche in der Ortsmitte.

(Bild: Hans-Werner Guthörl)

(Bild: Hans-Werner Guthörl)

Wie schon im letzten Jahr, als es an die Mosel nach Cochem ging, plante die Dirminger SPD in 2014 eine Fahrt nach Simmertal im Hunsrück mit Besuch des Dhauner Schlosses. Damit der Bus auch ganz besetzt ist, haben auch Nicht-SPD-Mitglieder die Möglichkeit sich zu dieser Fahrt an zu melden. Mit vollbesetztem Bus wurde dann bei lachendem Himmel pünktlich gegen 11 Uhr gestartet. Das Busunternehmen Klos aus Wiesbach hatte den Auftrag, die Gesellschaft sicher hin- und wieder heim zu bringen. Das Ziel war die “Haumühle” , ein Campingplatz mit guter Gastronomie. Der Chef Bruno Schmidt, ein Saarländer aus der Gemeinde Illingen, begrüßte die Gäste und reichte gebackenes Fladenbrot, Aufstrich, Pepperoni und Oliven. Dazu gab es reichlich Federweißer und Wein. Nach dem die erste Stärkung erfolgt war, nahm man im Freien Platz und es wurde eine deftige Erbsensuppe gereicht. Die Stimmung war gut und jeder freute sich darauf gegen 16 Uhr hoch zur Kirche, welche im 6. Jahrhundert erbaut wurde, zu fahren und diese zu besichtigen. Anschließend erwarteten die Wallfahrer aus dem Saarland, zwei Hexen und eine Edelfrau zur Führung durch das Schloss Dhaun.

Camingplatz Haumühle

(Bild: Hans-Werner Guthörl)

Die Edelfrau Gwendoline, die Hexe Gustavia, sowie eine Kräuterfrau, begrüßten die Besucher und stellten sich vor. Dabei wurde die Geschichte des Schlosses erzählt und auch das Leben des Schinderhannes war über die ganze Zeit Thema. Die drei Damen brachten den Stoff sehr gut rüber und es entstand keine Langeweile. Die Führung durch das Schloss Dhaun dauerte etwa 90 Minuten. Zwischendurch wurde noch ein Kräuterschnäpschen gereicht. Gwendoline, Gustavia und die Kräuterfrau wurden noch zu einem leckeren Essen in die Haumühle geladen und dort machten Sie auch noch etwas Programm. Es war mittlerweile im Tal frisch geworden, da die Sonne hinter den Simmertaler Hügeln verschwand. So zogen sich die SPD´ler in die inneren Räume der Haumühle zurück und wurden dort gastlich mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnt. Die maßgebliche Planung der Fahrt lag in den Händen von Werner Dupont, der genau wie im letzten Jahr, alles ganz toll organisiert hatte. Gegen 21:30 Uhr wurde die Heimfahrt angetreten. Lässt man den Tag Revue passieren, so kann man sagen, dass es eine sehr schöne Fahrt war. Die Politik blieb zu Hause und alle Mitreisenden waren gut drauf. Was natürlich auch den Erfolg sicherte, war dass herrlich warme Frühherbstwetter.

Schinderhannes und Julchen (Bild: Frank Klein)

Schinderhannes und Julchen
(Bild: Frank Klein)