Renovierungsarbeiten am Bergbau – Wagen haben begonnen

Heimat- und Verkehrsverein Dirmingen informiert…

Renovierungsarbeiten am Bergbau – Wagen haben begonnen

Bergbau-WagenDen aufmerksamen Beobachtern in der Dirminger Ortsmitte wird es schon aufgefallen sein: am vergangenen Pfingst – Wochenende haben Mitglieder der IGBCE – Ortsgruppe Illtal und des Heimat- und Verkehrsvereins mit der Renovierung des Bergbau – Erinnerungswagens in der Ortsmitte begonnen. Auf Initiative von IGBCE – Mitglied Michael Polotzek wurde am vergangenen Freitag mit dem Abschleifen des alten Original – Lackes begonnen. Tatkräftige Unterstützung leisteten ihm dabei unser Dirminger Schiedsmann Stefan Brück und der 1. Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Reiner Kiefer.

Bergbau-WagenAm Samstagmorgen unterstützten dann zusätzlich IGBCE – Mitglied Ralf Urmoneit und der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe Illtal, Kunibert Holzer, die Arbeiten, bei denen ein zweifacher neuer grauer Schutzanstrich auf den Wagen aufgetragen wurde. Der Untertage – Transportwagen erstrahlt mittlerweile wieder in optisch ansprechender Form in der Dirminger Ortsmitte. In einem weiteren Arbeitsschritt sollen dann die markanten gelb – schwarzen Eckmarkierungen wieder auf den Mannschaftstransport-wagen aufgetragen werden.

Der Heimat- und Verkehrsverein Dirmingen hat bei den Renovierungs-arbeiten die Finanzierung der Materialkosten übernommen, während die IGBCE – Ortsgruppe für die praktischen Arbeiten verantwortlich zeichnet. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Helfer für die Unterstützung!

Bergbau-WagenWir sind guter Hoffnung, dass das für Dirmingen ausgewählte Bergbau – Erinnerungsstück in verschönertem äußeren Erscheinungsbild letztlich doch seinen Platz in den Herzen der Dirminger finden wird, da es zahlreiche Kritiker gab und gibt, die sich am Erscheinungsbild gestört haben. An der Besonderheit dieses Bergbau – Denkmals ändert dies allerdings nichts, denn im Saarland erinnern nur 2 solcher Untertage – Transportwagen an die lange Bergbautradition des Ortes, in dem sie aufgestellt sind.

Für alle Kritiker und Freunde unseres Bergbau –  Wagens noch eine kleine Anekdote:

Als der Pariser Eiffelturm am 31. März 1889 anlässlich der Weltausstellung in Paris eingeweiht wurde, sollte die mächtige Stahlkonstruktion, ursprünglich nur als Provisorium gedacht,  nach 20 Jahren wieder abgerissen werden.

An prominenten Kritikern mangelte es nicht, der bekannte Schriftsteller Guy de Maupassant etwa bezeichnete den Turm sogar als “Schande von Paris”. Offiziell nannte man den Turm nur “Turm von 300 Metern”.

Doch schon nach kurzer Zeit war von Abriss nichts mehr zu hören, die Pariser Bevölkerung hatte sich schnell mit “ihrem” Eiffelturm angefreundet und die Besonderheit und Anziehungskraft des neuen Pariser Wahrzeichens erkannt. Schon im Jahre 1889 besuchten 2 Millionen Menschen den Turm, 2015 rechnet man mit 7 Millionen Besuchern! Fragen Sie heute mal einen Pariser Bewohner, ob er den Turm jemals wieder hergeben würde!

Aus dem rostigen Relikt aus vergangener Bergbau-Zeit wird nach und nach ein schmuckes Erinnerungsstück

Aus dem rostigen Relikt aus vergangener Bergbau-Zeit wird nach und nach ein schmuckes Erinnerungsstück

Müllablagerung auf dem Festplatz

Man kann es nicht verstehen, aber in letzter Zeit gibt es immer wieder Verunreinigungen bzw. Müllablagerungen in und um Dirmingen.

Verunreinigter FestplatzVor ein paar Wochen wurde die wilde Müllablagerung an der Böschung zwischen Friedhofsparkplatz und Illbach zur Anzeige gebracht. Kurze Zeit später, an Christi Himmelfahrt, berichteten Wanderer von einer größeren Müllablagerung im Wald am Park & Ride Parkplatz zwischen Dirmingen und Eppelborn. Die Wanderer machten Bilder und auch ein Name mit Adresse wurde gefunden und ebenfalls fotografiert. Den Wanderern war es nicht egal, was mit und in unserem Wald passiert und sicherten Beweismaterial in Form von Foto´s. Das Ganze wurde weitergeleitet. Nun erreichten die Redaktion heute morgen wieder Bilder von Ablagerungen auf dem Festplatz neben dem Brühlpark. Zwar nicht im großen Stil wie im Wald oder am Friedhofsparkplatz, aber es scheint in Mode zu kommen, Dinge einfach liegen zu lassen oder wild abzulagern. Man kann nur wieder appellieren  Augen und Ohren aufzuhalten, Autonummern von Wildablagerungen aufzuschreiben und weiter zu leiten. Wir wollen doch, das unser schönes Dirmingen sauber bleibt, oder ?