Auf den Spuren des Schinderhannes

Am Samstag, dem 27. September 2014 begab sich der Ortsverband der Dirminger SPD, bei herrlichem Wetter, auf die Spuren des Schinderhannes in den Hunsrück. Um 11 Uhr war Abfahrt an der evangelischen Kirche in der Ortsmitte.

(Bild: Hans-Werner Guthörl)

(Bild: Hans-Werner Guthörl)

Wie schon im letzten Jahr, als es an die Mosel nach Cochem ging, plante die Dirminger SPD in 2014 eine Fahrt nach Simmertal im Hunsrück mit Besuch des Dhauner Schlosses. Damit der Bus auch ganz besetzt ist, haben auch Nicht-SPD-Mitglieder die Möglichkeit sich zu dieser Fahrt an zu melden. Mit vollbesetztem Bus wurde dann bei lachendem Himmel pünktlich gegen 11 Uhr gestartet. Das Busunternehmen Klos aus Wiesbach hatte den Auftrag, die Gesellschaft sicher hin- und wieder heim zu bringen. Das Ziel war die “Haumühle” , ein Campingplatz mit guter Gastronomie. Der Chef Bruno Schmidt, ein Saarländer aus der Gemeinde Illingen, begrüßte die Gäste und reichte gebackenes Fladenbrot, Aufstrich, Pepperoni und Oliven. Dazu gab es reichlich Federweißer und Wein. Nach dem die erste Stärkung erfolgt war, nahm man im Freien Platz und es wurde eine deftige Erbsensuppe gereicht. Die Stimmung war gut und jeder freute sich darauf gegen 16 Uhr hoch zur Kirche, welche im 6. Jahrhundert erbaut wurde, zu fahren und diese zu besichtigen. Anschließend erwarteten die Wallfahrer aus dem Saarland, zwei Hexen und eine Edelfrau zur Führung durch das Schloss Dhaun.

Camingplatz Haumühle

(Bild: Hans-Werner Guthörl)

Die Edelfrau Gwendoline, die Hexe Gustavia, sowie eine Kräuterfrau, begrüßten die Besucher und stellten sich vor. Dabei wurde die Geschichte des Schlosses erzählt und auch das Leben des Schinderhannes war über die ganze Zeit Thema. Die drei Damen brachten den Stoff sehr gut rüber und es entstand keine Langeweile. Die Führung durch das Schloss Dhaun dauerte etwa 90 Minuten. Zwischendurch wurde noch ein Kräuterschnäpschen gereicht. Gwendoline, Gustavia und die Kräuterfrau wurden noch zu einem leckeren Essen in die Haumühle geladen und dort machten Sie auch noch etwas Programm. Es war mittlerweile im Tal frisch geworden, da die Sonne hinter den Simmertaler Hügeln verschwand. So zogen sich die SPD´ler in die inneren Räume der Haumühle zurück und wurden dort gastlich mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnt. Die maßgebliche Planung der Fahrt lag in den Händen von Werner Dupont, der genau wie im letzten Jahr, alles ganz toll organisiert hatte. Gegen 21:30 Uhr wurde die Heimfahrt angetreten. Lässt man den Tag Revue passieren, so kann man sagen, dass es eine sehr schöne Fahrt war. Die Politik blieb zu Hause und alle Mitreisenden waren gut drauf. Was natürlich auch den Erfolg sicherte, war dass herrlich warme Frühherbstwetter.

Schinderhannes und Julchen (Bild: Frank Klein)

Schinderhannes und Julchen
(Bild: Frank Klein)

90 Jahre Feuerwehr Finsterwalde-Nehesdorf

Eine Abordnung des Löschbezirk Dirmingen besuchte Partnerfeuerwehr aus Finsterwalde-Nehesdorf in Brandenburg anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Löschzug 2 Nehesdorf.

90 Jahre Löschzug 2 Nehesdorf

(Bild: David Saupe)

Am Wochenende vom 12. – 15. September besuchten Kameraden des Löschbezirk Dirmingen das große Feuerwehrfest, anlässlich des 90. Jubiläums, in Finsterwalde-Nehesdorf. Gleich zwei Transporter starteten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, besetzt mit aktiven Feuerwehrleuten und Kameraden der Alterswehr. Ebenfalls mit an Bord waren zwei Feuerwehrkameraden aus Pfaffenthal in Luxemburg, zu denen der Löschbezirk Dirmingen auch eine enge Freundschaft unterhält.

Ankunft in Finsterwalde im Brauhaus der Stadt.

Ankunft in Finsterwalde im Brauhaus der Stadt. (Bild: H.W. Guthörl)

Auf dem Programm am Freitag stand, nach der etwa 730 km langen Fahrt quer durch die Republik, ein netter Willkommenstrunk und am Abend ein Festkommers mit geladenen Gästen. Nach dem sich die angereiste Mannschaft frisch gemacht hatte, begann der offizielle Teil des Abends. Nach einigen interessanten Reden der Amts- und Würdenträger aus Finsterwalde, überreichte Brandmeister und stellv. Löschbezirksführer Heino Molter und Hauptlöschmeister Hans-Werner Guthörl dem Löschbezirksführer aus Nehesdorf, Henry Wesnigk, ein Gastgeschenk. Im Anschluss wurde noch gefeiert und man hatte die Möglichkeit sich unter Feuerwehrkollegen aus Ost und West und auch aus Luxemburg zu unterhalten und auszutauschen. Gegen Mitternacht machte sich die lange Anreise aus dem Saarland in den Augen der Wehrleute aus Dirmingen bemerkbar und der eine oder andere von Ihnen suchte sein Schlafgemach auf.

Festkommers der Feuerwehren.

Festkommers der Feuerwehren. (Bild: David Saupe)

Der Samstag begann erst einmal mit einem ganz tollen Frühstück, dass die Feuerwehrfrauen aus Nehesdorf herrlich präsentierten und dekorierten. Um 10 Uhr gab es einen Umzug, der quer durch Nehesdorf ging. Im Anschluss füllte sich das Festzelt und viele Bürger kamen aus Nah- und Fern. Nachmittags gab es Vorführungen der Jugendfeuerwehr und auch ein Gaudiwettbewerb wurde durchgeführt, bei dem die Kameraden aus Dirmingen einen der vorderen Plätze belegten. Gute Stimmung bei guter Musik gab es dann am Samstagabend im Festzelt hinter dem Gerätehaus. Es wurde ausgelassen getanzt und auch so manches süffige Gessner-Bier lief durch die durstigen Kehlen der anwesenden Gäste und Bürger aus Nehesdorf und Umgebung. Für die Kinder gab es gegen 20 Uhr noch einen traditionellen Fackelumzug und so kam jeder an diesem Samstag auf seine Kosten.

Ehrung verdienter Feuerwehrkameraden.

Ehrung verdienter Feuerwehrkameraden. (Bild: David Saupe)

Am Sonntag war nach dem ausgiebigen Frühstück ein Frühschoppen angesetzt. Traditionelle Blasmusik regte die Finsterwalder Bürger zum tanzen an. Der Frühschoppen dehnte sich bis nachmittags um 15 Uhr aus, dann wurde das Fest beendet und abgebaut. Hier griffen die Kameraden aus Dirmingen tatkräftig mit an und das Festzelt war in kurzer Zeit verladen. Nach dem die Arbeit erledigt war, setzte man sich zusammen und ließ die letzten Tage Revue passieren. Am Montag traten die Feuerwehrleute aus Dirmingen und Pfaffenthal die Heimreise an. Die Verabschiedung war wie immer sehr herzlich und persönlich. Über 20 Jahre hält nun schon die Freundschaft zu den Feuerwehrleuten aus Nehesdorf. Das Fazit dieser weiten Reise war, dass es allen gefallen hat und wir uns schon wieder freuen die Feuerwehrfreunde aus Brandenburg im nächsten Jahr am Dirminger “Tag der offenen Tür” wieder begrüßen zu dürfen.

Kommandant der Feuerwehr Pfaffenthal aus Luxemburg, Robby Deutsch (rechts), gratuliert dem Zugführer Henry Wesnigk zum 90-jährigen Bestehen des Löschzug Nehesdorf. (Bild: David Saupe)

Kommandant der Feuerwehr Pfaffenthal aus Luxemburg, Robby Deutsch (rechts), gratuliert dem Zugführer Henry Wesnigk zum 90-jährigen Bestehen des Löschzug Nehesdorf. (Bild: David Saupe)