Feuerwehr Dirmingen besucht Schlachtfest der RK-Illtal

Einen wirklich tollen Abend erlebten die Kameraden des Löschbezirk Dirmingen bei der RK-Illtal auf dem Rotenberg. Die Reservisten hatten zum traditionellen Schlachtfest in das Vereinsheim der Reservistenkameradschaft eingeladen.

SchlachtfestSeit einigen Jahrzehnten besteht die Kameradschaft zwischen den Feuerwehrleuten aus dem Löschbezirk Dirmingen und den Kameraden der RK-Illtal. Sie geht bis auf die Anfänge der RK in Dirmingen zurück. So gibt es auch seit langer Zeit die Tradition ein Schlachtfest gemeinsam durchzuführen. Der Termin wurde auf den 19. Oktober festgelegt und der Beginn war bereits um 17 Uhr. Das Wetter war wirklich annehmbar und so konnte das Fest nur gelingen. Pünktlich fanden sich die Gäste ein und Jürgen Kinitz, der Vorsitzende der RK-Illtal, begrüßte Sie herzlich.

 

Wolfgang Neumann (1.v.l.) und Jürgen Kinitz (2.v.l.) im Gespräch mit Oberst Schöttler (3.v.l.)

Wolfgang Neumann (1.v.l.) und Jürgen Kinitz (2.v.l.) im Gespräch mit Oberst Schöttler (3.v.l.)und seiner Ehefrau

Die Kessel dampften schon und der Geruch ließ vermuten, dass es ein leckeres Mahl geben wird. Für das Essen war federführend Peter Schuhmacher verantwortlich. Der Löschbezirk Dirmingen war mit einigen Leuten gekommen, darunter der[b] Löschbezirksführer Markus Lambert[/b] und sein [b]Stellvertreter Heino Molter[/b]. Kurz nach Beginn der Veranstaltung, nach der Begrüßung durch Jürgen Kinitz, übernahm Oberst d.R. Dr. Horst Schöttler, der Begründer der Oberst Schöttler Versehrten Stifung, das Wort. Er bedankte sich für die Spende, welche die RK-Illtal im Zuge einer früheren Benefizveranstaltung in der Borrwieshalle in Dirmingen, überreicht hatte. Oberst Horst Schöttler erläuterte die Arbeit der Versehrten Stiftung. Er bedankte sich auch für die Einladung zu diesem Schlachtfest, die er und seine Frau gerne angenommen haben. Der Löschbezirk Dirmingen leistete ebenfalls an dieser früheren Benefizveranstaltung Hilfe und zeigte sich verantwortlich für den Rostwurststand, damit die Veranstaltungsbesucher auch einen kleinen Imbiß zu sich nehmen konnten.

Nach dem offiziellen Teil erschallte die sonore Stimme von Chefkoch Peter Schuhmacher. “Essen ist fertig” war zu hören und alle begaben sich Richtung Küche. Peter Schuhmacher und seine Helfer versorgten die Gäste mit allerhand leckeren Köstlichkeiten. Nach dem ausgiebigen Mahl wurde etwas “Kleines” zur Verdauung gereicht, was auch gerne angenommen wurde. Die Kameraden des Löschbezirks Dirmingen fühlten sich sichtlich wohl und es wurde ein erfolgreicher, kurzweiliger Abend mit vielen Lachern. Man munkelt in Insiderkreisen, dass fast alle Kameraden einen leichten Wackler hatten. Es war ein schöner Abend bei den Kameraden der RK-Illtal und der Löschbezirk Dirmingen dankt für die Einladung.

Untertage-Mannschaftstransportwagen für Dirmingen

Pressemitteilung des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen vom 09. April 2013

Dirmingen erhält einen Untertage – Mannschaftstransportwagen aus dem Bergwerk Saar

Dieser Personentransportwagen mit der Nummer „18“ aus dem Bergwerk  5403       Saar wird Dirmingen von der RAG als Bergbau – Relikt geschenkt.

Dieser Personentransportwagen mit der Nummer „18“ aus dem Bergwerk
 Saar wird Dirmingen von der RAG als Bergbau – Relikt geschenkt.

Schneller als erwartet haben die Bemühungen des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen in Zusammenarbeit mit Ortsvorsteher Manfred Klein, der Gemeinde Eppelborn und der RAG Erfolg gehabt: Dirmingen erhält als Erinnerungsstück an die Bergbautradition in unserem Heimatort einen Personentransportwagen, der im Bergwerk Saar untertage für den Transport der Bergleute eingesetzt war. Am vergangenen Freitag, dem 05. April, konnte eine Delegation des Heimat- und Verkehrsvereins mit Ernst Lutz, Hans Baltes und Reiner Kiefer, Aloysius Scholtes von der Gemeinde Eppelborn, Ortsratsmitglied Michael Polotzek und Ortsvorsteher Manfred Klein auf Einladung der RAG auf dem Gelände des Bergwerk Saar in Ensdorf mögliche Objekte in Augenschein nehmen. Felix Schario von der RAG begrüßte uns herzlich und führte uns über das weitläufige Betriebsgelände des Bergwerks Saar. Zunächst war angedacht worden, eine Kohlenlore aus dem Untertagebetrieb des Bergwerks für Dirmingen auszusuchen. Mehrere Objekte standen auf dem Werksgelände zur Auswahl und wurden von uns kritisch begutachtet. Schließlich fiel das Augenmerk aber auf einen Mannschaftstransportwagen, der untertage für den Personentransport eingesetzt wurde. Die Dirminger Delegation war sich schnell einig, so dass wir nicht lange überlegen mussten. Die RAG gab in der Person von Felix Schario auch grünes Licht, so dass wir jetzt stolz verkünden können: Dirmingen wird ein besonderes Erinnerungsstück aus dem Bergwerk Saar erhalten, das in unserem Heimatort aufgestellt werden wird. Der Personenbegleitwagen, so die offizielle Bezeichnung, bot untertage Platz für 8 Bergleute auf ihrem Weg vom Schacht zu den Flözen “vor Ort”. Sie bildeten das Rückgrat des Personentransportes untertage und wurden auch für den Transport von Verletzten verwendet.

v.l.n.r.: Ortsvorsteher Manfred Klein, Aloysius Scholtes  5402       (Gemeinde Eppelborn), Ernst Lutz (HVV), Michael Polotzek (Ortsrat),                 Hans Baltes (HVV)  und Felix Schario vom Bergwerk Saar in Ensdorf

v.l.n.r.: Ortsvorsteher Manfred Klein, Aloysius Scholtes
 (Gemeinde Eppelborn), Ernst Lutz (HVV), Michael Polotzek (Ortsrat),
Hans Baltes (HVV) und Felix Schario vom Bergwerk Saar in Ensdorf

Der für Dirmingen vorgesehene Wagen trägt die Nummer “18” und befindet sich in einem hervorragenden Zustand, so dass auf eine Restaurierung nach dem Urteil der Experten Manfred Klein und Michael Polotzek, beides erfahrene Bergmänner, verzichtet werden kann. Neben dem eigentlichen Transportwagen stellt die RAG auch mehrere Meter Original – Schienen aus dem Untertagebetrieb zur Verfügung. Den erfolgreichen Ausflug nach Ensdorf feierten die Dirminger anschließend mit einem kleinen Umtrunk in der Kaffeküche des Bergwerks Saar. In den nächsten Wochen sollen nun die weiteren Schritte wie die Transportfrage, die Klärung der endgültigen Aufstellfläche bzw. die notwendigen Bauarbeiten besprochen und geklärt werden. Ein Projekt jedenfalls, bei dem auf Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen alle „an einem Strang gezogen“ haben. Dafür vorab an alle Beteiligten ein herzliches Dankeschön und “Glück auf!”.

 

Kohlenlore soll an Bergbautradition in Dirmingen erinnern

Pressemitteilung des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen vom 16.03.2013

Ein Kohlenlore als sichtbares Erinnerungsstück an die Bergbautradition unsers Heimatortes Dirmingen, so wie hier am Bahnhof in Schiffweiler, soll schon bald auch in Dirmingen aufgestellt werden.

Ein Kohlenlore als sichtbares Erinnerungsstück an die Bergbautradition unsers Heimatortes Dirmingen, so wie hier am Bahnhof in Schiffweiler, soll schon bald auch in Dirmingen aufgestellt werden.

Im vergangenen Jahr endete im Sommer die Ära des Steinkohlebergbaus mit einer Mettenschicht im Bergwerk Saar in Ensdorf. Die RAG ist zur Zeit dabei, verschiedene Bergbauschächte zu verfüllen, so dass das Ende des Bergbaus nunmehr auch praktisch vollzogen wird.Auch die vielen Bergleute aus Dirmingen haben in den vergangenen Jahrhunderten die Orts- und Lebenskultur maßgeblich mitgeprägt. Im Zuge der derzeit laufenden Forschungsarbeiten im Rahmen des Projektes “Dirminger Hausnamen” haben Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Dirmingen unter anderem herausgefunden, dass seit Beginn des Bergbaus im Saargebiet weit über 1000 Männer aus Dirmingen als Bergleute ihren Lebensunterhalt mit der schweren Arbeit “unter Tage” verdient haben.  Seit vielen Jahren schon beschäftigt sich der Heimat- und Verkehrsverein Dirmingen mit dem Gedanken, in Dirmingen ein sichtbares Erinnerungsstück an den Steinkohlebergbau im Saargebiet aufzustellen, wie dies in vielen Dörfern und Städten des Saarlandes bereits geschehen ist. Nach Schließung des Bergwerks Saar hat der Heimat- und Verkehrsverein in einem Schreiben an die RAG dieses Projekt vor kurzem erneut aufgegriffen und die Bitte geäußert, für und in Dirmingen ein prägnantes Erinnerungsstück an den Bergbau zur Verfügung zu stellen. Dies geschah maßgeblich durch den 2. Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, Rudi Hell, der seine guten Kontakte zur RAG tatkräftig in die Waagschale geworfen hat.

Zwischenzeitlich nun hat die RAG der Bitte entsprochen und wird für Dirmingen eine Kohlenlore mit einem 6m – Gestänge zur Verfügung zu stellen. Eine Ortsbegehung von Mitgliedern des Heimat- und Verkehrsverein zusammen mit Ortsvorsteher Manfred Klein hat gezeigt, dass der Platz “Am Büttelseck” (früheres Gemeindehaus) in der Lebacherstraße ein möglicher Standort für die Kohlenlore sein könnte, da die Größe der Lore gewisse Beschränkungen in Bezug auf die Aufstellfläche mit sich bringt. Der Heimat- und Verkehrsverein Dirmingen hofft, dass die Realisierung dieses Projektes in konstruktiver Zusammenarbeit von RAG, Gemeinde Eppelborn, dem Ortsrat Dirmingen, Ortsvorsteher Manfred Klein und dem Heimat- und Verkehrsverein möglichst bald umgesetzt werden kann und auch Dirmingen ein sichtbares Erinnerungsstück an seine jahrhundertelange Bergbautradition erhalten wird.